Zahnriemen wechseln

Ein schadhafter Zahnriemen kann bei laufendem Motor reißen und so einen Motorschaden verursachen. Deshalb ist der vorsorgliche Zahnriemenwechsel gemäß Wartungsplan unerlässlich.

Sie suchen eine Werkstatt um Ihren Zahnriemen wechseln zu lassen? Hier können Sie Angebote verschiedener Werkstätten vergleichen und die Terminvereinbarung direkt online vornehmen.

  • Fair & transparent:
    Angebote zum Festpreis
  • Schnell & bequem:
    Online-Termin-Auswahl
  • Regional:
    Werkstätten in Ihrer Nähe
  • Kompetent & professionell:
    Qualifizierte Fachwerkstätten

In wenigen Schritten zu Ihrem Werkstatt-Angebot

select
select
select

Das Werkstattportal autoservice.com hilft Ihnen, die passende Autowerkstatt für einen fachmännischen Zahnriemenwechsel in Ihrer Nähe zu finden.

Sparen Sie Zeit und Geld und vergleichen Sie hier die Angebote von mehr als 4.000 qualifizierten Fachwerkstätten. Sie wählen einfach nur noch Ihren Favoriten aus und buchen Ihren Werkstatt-Termin mühelos online.

So funktioniert es:

1
Fahrzeugdaten eingeben

2
Angebote vergleichen

3
zum Wunschtermin kaufen

Ihre Vorteile:

  • Günstige Werkstatt-Komplettpreise
  • Qualifizierte Anbieter aus Ihrer Region
  • Umfangreiche Zusatzleistungen auf Wunsch
  • Zahlung vor Ort nach erbrachter Leistung

Rechtzeitig Zahnriemen wechseln – Folgeschäden vermeiden

Der Zahnriemen, auch Steuerriemen genannt, ist ein kleines aber entscheidendes Bauteil an Ihrem Auto. Er treibt die Nockenwellen eines Motors an und gewährleistet die taktsynchrone Betätigung der Ein- und Auslassventile. Beim Viertaktmotor müssen sich die Ventile präzise zu den vorgegebenen Steuerzeiten öffnen und schließen. Die Verzahnung des Zahnriemens sorgt für eine exakte Einhaltung der Steuerzeiten. Gerät die Ansteuerung der Nockenwellen außer Takt, können die Kolben der Zylinder mit den Ventildeckeln kollidieren. Die Folge ist oftmals ein kapitaler Motorschaden.
Zahnriemen haben eine hohe Lebensdauer und werden während eines Autolebens nur selten ausgetauscht. Steht aber ein Zahnriemenwechsel an, sollte der Werkstattbesuch nicht auf die lange Bank geschoben werden. Bei einer Vernachlässigung des Serviceintervalls können die Folgen für den Motor gravierend sein. Im Extremfall wird der Motor durch asynchron laufende Nockenwellen derart zerstört, dass man um einen kostenintensiven Austauschmotor nicht herumkommt.

Zahnriemenwechsel Intervall

Wann ein Zahnriemenwechsel ansteht wird vom Hersteller eines Fahrzeugs mit einem von der Laufleistung abhängigen Wechselzeitpunkt vorgegeben. Bei modernen Autos wird der Zahnriemenwechsel in der Regel nach 80.000 - 200.000 km fällig. Einige Hersteller haben inzwischen auch eine zusätzliche Wechselempfehlung nach Jahren ergänzt, da nicht nur durch den Betrieb, sondern auch durch Alterungsprozesse des Materials ein Verschleiß stattfindet. Wenn dies nicht in Ihrem Serviceheft vermerkt ist, können Sie sich auch in der Werkstatt nach einer eventuellen nachträglichen Herstellerempfehlung erkundigen. Liegt keine derartige Herstellerempfehlung vor, sollte unabhängig von der Laufleistung spätestens nach sechs Jahren ein Zahnriemenwechsel durchgeführt werden. Sichtbare Beschädigungen und Risse im Material sind ein weiteres Indiz dafür, dass es Zeit für einen neuen Zahnriemen ist. Lassen Sie den Zustand und die Spannung des Zahnriemens deshalb am besten regelmäßig bei ohnehin anstehenden Werkstattbesuchen von den Experten überprüfen.

Wie hoch sind die Kosten für einen Zahnriemenwechsel?

Die Kosten für einen Zahnriemenwechsel hängen von einer Reihe von Faktoren ab. Je nach Fahrzeug unterscheiden sich sowohl die Materialkosten wie der Arbeitsaufwand für einen Zahnriemenwechsel recht deutlich. Zudem steht ein Zahnriemenwechsel nur selten an und sollte genutzt werden, um nach langer Laufzeit weitere mit dem Zahnriementrieb verbundene Komponenten und Aggregate auszutauschen . Hierzu zählt die Wasserpumpe, da das Spiel des Zahnriemens auf die Wasserpumpe abgestimmt ist. Bei einem Zahnriemenwechsel werden auch Riemenspanner sowie die Spann- und Umlenkrollen ausgewechselt.

Die Ersatzteilkosten für einen Zahnriemensatz inkl. aller erforderlichen Komponenten sind vom Fahrzeugmodell abhängig und bewegen sich in den meisten Fällen zwischen 200 und 350 Euro . Hinzu kommen noch die Kosten für die Arbeitszeit , die je nach Zugänglichkeit der Teile auch recht unterschiedlich ausfallen können. Verantwortungsvolles Servicepersonal ist sich der Wichtigkeit des Zahnriemenwechsels bewusst und achtet auf besonders sorgfältige Ausführung. Um exakte Steuerzeiten zu erzielen, müssen beim Zahnriemenwechseln Kurbel- und Nockenwelle wieder genau justiert werden. Der Zahnriemen muss mit genau der richtigen Spannung auf dem Riementrieb aufsitzen. Ein zu großes Spiel führt zu Schlupf, erhöht den Verschleiß und beeinträchtigt eine präzise Kraftübertragung. Eine zu große Spannung kann die Struktur des Zahnriemens derart schädigen, dass er bei hohen Drehzahlen von den Zahnriemenrädern abgeworfen wird. Ihre Fachwerkstatt garantiert Ihnen die korrekte Installation des neuen Zahnriemens.

Kann ich selber den Zahnriemen wechseln?

Der Zahnriemenwechsel ist nicht ganz billig, sollte aber nicht in Eigenregie durchgeführt werden. Laien wie auch versiertere Hobby-Schrauber sollten den Zahnriemenwechsel von einer Fachwerkstatt erledigen lassen, die das Knowhow, die notwendige Erfahrung und die richtigen Werkzeuge hat, um einen Zahnriemen sachgerecht aufzuziehen. Zu groß ist bei einem selbst durchgeführten Wechsel die Gefahr, dass beim Montieren dieser für den Betrieb eines Motors so wichtigen Komponente Fehler gemacht werden. Das unsachgemäße Aufhebeln des Riemens mit ungeeigneten Werkzeugen kann mikrofeine Risse im Gewebeverbund eines Zahnriemens verursachen, die sich im Laufe des Fahrbetriebs rasch vergrößern. Eine falsche Spannung kann zu einem vorzeitigen Verschleiß führen – im ungünstigen Fall wird dies mit dem Reissen des Zahnriemens und infolgedessen einem kapitalen Motorschaden quittiert. Das langfristig größte Sparpotenzial und die beste Sicherheit bieten die regelmäßige Kontrolle und der rechtzeitige Wechsel des Zahnriemens durch eine Fachwerkstatt.

Was ist der Unterschied zwischen Zahnriemen und Keilriemen?

Zahnriemen und Keilriemen werden häufig miteinander verwechselt. Dabei erfüllen beide unterschiedliche Aufgaben. Der Zahnriemen überträgt den Drehimpuls von der Kurbelwelle über die Spannung mehrerer Umlenkrollen (auch Spannrollen genannt) auf die Nockenwelle. Der Zahnriemen ist mit der namensgebenden Verzahnung ausgestattet, um ein präzises Öffnen und Schließen der Ventile und damit die richtige Versorgung des Brennraums mit dem Luft-Kraftstoffgemisch sicherzustellen. Die Ventile nehmen abhängig vom Kreiswinkel der Kurbelwelle stets eine bestimmte Position ein. Kurbelwelle und Nockenwellen sind daher fest gekoppelt. Zudem treibt der Zahnriemen in manchen Fahrzeugen auch die Wasserpumpe oder Lenkhilfepumpe mit an. Deshalb sind große Motoren teilweise mit mehreren Zahnriemen ausgestattet.
Der Keilriemen treibt die weiteren Nebenaggregate an, um komplexe Umschlingungen des Zahnriementriebs zu vermeiden. Welche Nebenaggregate durch den Zahnriemen und welche durch den Keilriemen angetrieben werden, hängt mit der Auslegung eines Motors zusammen.

Vorzüge und Nachteile von Zahnriemen und Steuerkette

Zahnriemen bestehen aus synthetischem Kautschuk und besitzen einen Zugstrang aus Glascord, Aramid oder Carbon. Moderne Zahnriemen haben lange Serviceintervalle und besitzen einen leisen Lauf. Zahnriemen sind wartungsfrei und drehzahlfest. Da Motoröl den Gewebemix eines Zahnriemens auf Dauer schädigen würde, werden sie außerhalb des Motors angebracht. Beim Nachfüllen von Motoröl und der Arbeit an anderen Motorkomponenten ist darauf zu achten, dass der Zahnriemen nicht in Kontakt mit Öl kommt.
Steuerketten sind robust und werden geschützt im Motorblock verbaut, laufen jedoch bei hohen Drehzahlen lauter als Zahnriemen. Als Duplexketten ausgelegte Steuerketten besitzen zwar eine lange Lebensdauer, allerdings verschleißen die Kettenspanner früher. Durch die Abnutzung findet im Laufe der Jahre eine schleichende Verlängung der Kette statt, was eine kontinuierliche Anpassung der Steuerzeiten erfordert. Steuerketten sind auf Grund der Integration im Motorblock zudem schwer zugänglich. Aus diesen Gründen werden für die meisten Personenkraftwagen Zahnriemen für die Steuerung der Nockenwellen eingesetzt.