Reifenwechsel bzw. Räderwechsel

Eine rechtzeitige Terminvereinbarung für Ihren Wechsel von Sommer- und Winterrädern vermeidet lange Wartezeiten. 

Die Terminvereinbarung für Ihren Radwechsel geht auch ganz bequem online: Hier können Sie Angebote verschiedener Werkstätten vergleichen und die Terminvereinbarung direkt online vornehmen.

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Sicherheit durch geeignete Reifen

Nur wenige Fahrzeugteile haben einen so direkt wahrnehmbaren Einfluss auf das Fahrverhalten wie die Reifen. Autoreifen müssen hohe Beschleunigungs- und Bremskräfte umsetzen und sollen bei unterschiedlichen Wetterbedingungen einen sicheren Kontakt zur Fahrbahn herstellen. Auf Grund der je nach Jahreszeit unterschiedlichen Anforderungen an die Reifen eines Fahrzeugs gibt es Sommerreifen und Winterreifen. Sommerreifen bieten bei warmen Temperaturen den besten Grip. Auf regennassen Fahrbahnen leiten sie das Wasser durch eine ausgeklügelte Profilierung ab und tragen durch geringe Reibungswerte zur Spritersparnis bei. Winterreifen sind stärker profiliert, auf kalte Temperaturen abgestimmt und bringen einen Wagen auch im tiefen Schneematsch schnell zum Stehen.

Unterschied zwischen Reifenwechsel und Radwechsel

Im allgemeinen Sprachgebrauch werden Reifenwechsel und Radwechsel oft gleichbedeutend benutzt. Genau genommen gibt es jedoch einen Unterschied. Ein Radwechsel bedeutet, dass ein Rad bzw. mehrere Räder komplett inkl. der Felgen getauscht werden. In der Regel ist der regelmäßige Wechsel von Sommer- und Winterrädern also ein Radwechsel. Ein Reifenwechsel wird beispielsweise bei einer Neuanschaffung von Reifen oder Felgen (Stahl- oder Alufelgen) notwendig. Dann müssen die Reifen auf die Felgen aufgezogen werden. Insbesondere in diesem Fall sollte man die Räder anschließend auch vom Fachmann auswuchten lassen.

Bitte beachten Sie, dass es sich bei der hier buchbaren Dienstleistung um einen Radwechsel handelt, den Sie je nach Wunsch mit oder ohne Auswuchten buchen können. Wünschen Sie einen Reifenwechsel, nutzen Sie bitte die Werkstatt-Anfrage, um Ihr Angebot zu erhalten.

Wann sollte man den Reifenwechsel vornehmen?

Ein Reifenwechsel steht turnusmäßig zwei Mal im Jahr an. Je nach Witterungsbedingungen sind Sommerreifen etwa von April bis Oktober die richtige Wahl. Sobald das Herbstlaub auf die Straßen fällt, ist es Zeit für den Wechsel auf Winterreifen. Abgesehen vom Wechsel zwischen Sommer- und Winterreifen steht ein Rädertausch auch bei stark abgefahrenen Reifen an.

Profiltiefe der Reifen überprüfen

Spätestens bei einem verbliebenen Reifenprofil von 1,6 mm sollte ein Reifenwechsel vorgenommen werden. Aus Sicherheitsgründen sollten Reifen jedoch schon ab einer Profiltiefe von 3 - 4 mm gewechselt werden. Vor allem Winterreifen sollten nicht bis auf die gesetzlich zulässige Profiltiefe abgefahren werden, da auf winterlichen Straßen nur eine ausreichende Profilierung ein sicheres Vorankommen gewährleistet. Die Profiltiefe lässt sich mit einem an jeder Tankstelle erhältlichen Messschieber bestimmen.

Das Alter von Autoreifen berücksichtigen

Auch bei ausreichendem Profil kann ein Räderwechsel fällig sein. Autoreifen verspröden mit den Jahren und verlieren ihre Elastizität. Verhärtete Autoreifen beeinträchtigen die Fahrsicherheit und verlängern den Bremsweg. Daher ist es spätestens nach 8 Jahren Zeit für einen Reifenwechsel. Das Reifenalter ist der DOT-Nummer zu entnehmen, die sich auf der Reifenflanke befindet. Für den Autofahrer entscheidend sind die vier Ziffern am Ende der DOT-Auszeichnung. Die ersten beiden Ziffern kennzeichnen die Kalenderwoche, die folgenden beiden Ziffern das Jahr. So bedeutet die Zeichenfolge DOT . . . 3711, dass der Reifen in der 37. Kalenderwoche des Jahres 2011 produziert wurde.

Reifenwechsel Kosten

Für einen kompletten Reifenwechsel – oder besser gesagt Radwechsel – verlangen Fachbetriebe gemäß einer Recherche des ADAC im Mittel 35 Euro. Allerdings bestehen große Preisabweichungen nach unten und oben. Ein Reifenwechsel Preisvergleich lohnt sich daher. Wenn eine Auswuchtung aller vier Räder hinzukommt, muss der Autofahrer im Durchschnitt mit 65 Euro rechnen. Für Leichtmetallräder ist bei jedem zweiten Betrieb ein Aufschlag von 10 - 20 Prozent fällig. In strukturschwachen Regionen ist der Radwechsel durchweg günstiger als in Metropolen wie Frankfurt oder München. Die Einlagerung von Reifen ist oftmals ein kostenloser Service für Bestandskunden eines Betriebs. Ansonsten ist für die Lagerhaltung über eine Saison mit Kosten von 10 – 30 Euro zu rechnen. Ein weiterer oft angebotener Service ist die Abholung und das Liefern von Reifen.

Reifenwechsel Preisvergleich

Nutzen Sie den autoservice.com Online-Angebotsvergleich, um eine passende Werkstatt für den Radwechsel in Ihrer Nähe zu finden. Sie können Preise und angebotene Zusatzleistungen (wie etwa die Einlagerung der Räder oder die Räderwäsche) vergleichen und den Service direkt online zu Ihrem Wunschtermin buchen. Lange Wartezeiten für einen Werkstatt-Termin in der Räderwechsel-Saison sind für Sie kein Thema.

Reifen unterschiedlichen Alters auf Vorder- und Hinterachse

Stehen für Vorder- und Hinterachse Reifen unterschiedlichen Herstellungsdatums zur Verfügung, sollten die besseren Reifen auf die Hinterräder. Zwar sorgen neue Reifen an den Vorderrädern bei Regen für eine etwas bessere Wasserverdrängung und gewährleisten einen minimal kürzeren Bremsweg, jedoch ist die Fahrstabilität auf trockener und auf nasser Fahrbahn höher, wenn die neuen Reifen hinten sitzen. Sind alle Reifen gleich alt, ist es zwecks gleichmäßigem Abrieb empfehlenswert, alle 10.000 km Vorderreifen und Hinterreifen zu wechseln.

Reifenschäden und Reifenreparatur

Hohe Bordsteine, tiefe Schlaglöcher und unbefestigte Straßen können die Reifen stark belasten. Bei Verdacht auf Beschädigungen oder Materialermüdung sollte umgehend eine Überprüfung durch eine Fachwerkstatt erfolgen. In vielen Fällen ist auch eine Reparatur des betroffenen Reifens möglich. Wenn ein Nagel im Reifen steckt, lässt sich der Schaden meist per Kaltvulkanisation beheben. Die Kosten einer Reifenreparatur liegen bei 15 – 30 Euro. Nur die Reifen-Experten eines Fachbetriebs können einen Reifenschaden fachlich beurteilen. Bei Hochgeschwindigkeitsreifen (ab 240 km/h) ist keine Reparatur möglich.

Reifenwechsel selber machen

Wer den Radwechsel selbst durchführen möchte, sollte umsichtig vorgehen, denn auch das scheinbar einfache Räder umstecken hat seine Tücken. Als Erstes ist das Fahrzeug zu sichern – Gang einlegen, bei Automatik-Fahrzeugen die Parkstellung wählen und Handbremse anziehen. Der Wagen muss zum Radwechsel auf einem ebenen Grund stehen. Die Radschrauben sind zu lösen, bevor der Wagen mit einem Wagenheber oder einer Hebebühne angehoben wird. Die Heberstange des Wagenhebers ist nach dem Anheben des Fahrzeugs abzunehmen, damit sie keine Stolperfalle darstellt. Nach dem vollständigen Abdrehen der Radschrauben ist der Wagen so hoch zu heben, dass sich die Räder leicht und ohne zu verkanten abziehen lassen. An den abgezogenen Rädern ist mit Kreide die Position zu markieren. Zum Beispiel steht VL für “vorn links”.

Liegen die Radnaben frei, können bei der Gelegenheit auch die Bremsbeläge und die Federbeine begutachtet werden. Beim Aufstecken der neuen Räder ist auf die Laufrichtung zu achten. Besonders bei Winterreifen ist die Laufrichtung entscheidend für ein gutes Fahrverhalten. Entgegen der Laufrichtung montierte Winterreifen verursachen zudem ein lästiges Laufgeräusch und einen höheren Verbrauch. Die Radschrauben sind zunächst nur leicht anzuziehen. Nach dem Absenken des Fahrzeugs können die Radschrauben über Kreuz angezogen werden. Hierzu ist ein Drehmomentschlüssel zu verwenden, um eine Beschädigung der Befestigungen oder eine zu lose Radverbindung zu vermeiden. Das richtige Anzugsmoment ist den Unterlagen des Fahrzeugs zu entnehmen. Nach dem Festziehen der Radmuttern ist noch der Luftdruck zu prüfen. Sobald eine Fahrstrecke von 20 bis 50 km zurückgelegt wurde, sind die Radmuttern mit dem Drehmomentschlüssel nachzuziehen.

Räderwechsel in der Werkstatt

Die Profis in der Fachwerkstatt nehmen all diese Arbeiten routiniert und fachgerecht vor und prüfen den Zustand der Reifen. Als weiterer Service können die Räder auch ausgewuchtet werden, da ungleichmäßig laufende Räder für ein unruhiges Fahrverhalten sorgen und die Sicherheit beeinträchtigen. Beim Räderwechsel an der Hebebühne inspizieren die Experten auch die Radaufhängung und checken den Zustand der Bremsbeläge und Bremsscheiben. Ausgebildete Fachkräfte erkennen auch andere Mängel am Fahrzeug, die sich durch einen ungleichmäßigen Verschleiß der Reifen äußern. Solche Mängel können in der Werkstatt auf Wunsch direkt behoben werden.

Reifenlagerung (Einlagerung von Kompletträdern)

Die sachgerechte Rädereinlagerung ist ein gern in Anspruch genommener Service von Fachbetrieben. Im häuslichen Umfeld ist oft kein geeigneter Platz zu finden oder die Räder nehmen anderweitig benötigten Raum im Keller oder der Garage in Anspruch. Bei unseren ausgesuchten Reifenexperten sind Ihre Räder in guten Händen, die Lagerung erfolgt materialschonend in trockener und kühler Umgebung. Reifen auf Felgen werden hängend an Felgenbäumen oder liegend gelagert. Vor dem Einlagern überprüft der Fachbetrieb die Reifen auf Beschädigungen, Ausbeulungen und Profiltiefe. Ein leicht erhöhter Luftdruck kompensiert während der Lagerung auftretenden Druckverlust.