Begutachtung nach § 57a

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Regelungen zur Begutachtung

Die Begutachtung nach §57a ist die wichtigste, gesetzlich vorgeschriebene Untersuchung von Kraftfahrzeugen in Österreich. Die regelmäßige Begutachtung, auch Pickerlüberprüfung genannt, dient dazu, die Verkehrs- und Betriebssicherheit sowie die Umweltverträglichkeit der Fahrzeuge sicherzustellen und darf ausschließlich in dafür autorisierten Einrichtungen und Werkstätten durchgeführt werden. Ablauf und Umfang der Begutachtung sind genau festgelegt und umfassen eine gründliche Sicht-, Funktions- und Wirkungsprüfung aller relevanten Fahrzeugkomponenten.
Begutachtung Kfz
Begutachtung Untersuchungspflicht
Pickerl als Nachweis über die Begutachtung
Nach erfolgreicher Durchführung der Begutachtung belegt eine Plakette, auf der Ablaufmonat und Ablaufjahr, das Kennzeichen und eine laufende Nummer eingestanzt sind, die bestandene Prüfung. Das Pickerl enthält ein Sicherheitshologramm und ist eine öffentliche Urkunde. Die Begutachtungsplakette in der Farbe Weiß wird Personen-, Kombinations- und Lastkraftwagen bis 3,5 Tonnen mit Benzinmotor und Katalysator, abgasarmen Fahrzeugen mit Dieselmotor und Anhängern erteilt, alle anderen Fahrzeuge erhalten ein grünes Pickerl. Auf einem Begutachtungsformblatt wird zudem ein Überprüfungsgutachten ausgestellt, das bei An- und Ummeldungen des Automobils vorzulegen ist.
Begutachtung in Werkstätten
Die §57a-Begutachtung darf ausschließlich in eigens dafür autorisierten Einrichtungen und Werkstätten durchgeführt werden, die über zur Begutachtung der jeweiligen Fahrzeugkategorien vorgesehene Einrichtungen verfügen. Viele autoservice.com – Partnerwerkstätten verfügen über die erforderliche Ausrüstung und das entsprechend qualifizierte Personal, um die Begutachtung nach §57a anbieten zu dürfen. Für die Durchführung der Begutachtung qualifizierte Personen müssen eine entsprechende Schulung absolviert haben, die gesetzlich geforderten Voraussetzungen erfüllen und über entsprechende Sachkenntnisse verfügen. Um sicherzustellen, dass dies gewährleistet wird, müssen diese Personen mindestens alle drei Jahre entsprechende Kurse mit Erfolg absolvieren.
Pickerlüberprüfung Fristen und Prüfungselemente
Zur §57a-Überprüfung sind der Zulassungsschein sowie bei Fahrzeugen mit einem zulässigen Gesamtgewicht von mehr als 3.5 Tonnen ein Genehmigungsnachweis mitzubringen. Im Zuge der Begutachtung werden folgende „Prüfelemente“ kontrolliert: Ausrüstung (Warndreieck, Verbandszeug), Beleuchtungs- und Warneinrichtungen, Sicherheitseinrichtungen, Fahrwerk, Fahrgestell und Karosserie, Reifen und Räder, Motor und Bremsen. Gemäß der aktuell geltenden sogenannten 3-2-1-Regelung ist die erste Begutachtung drei Jahre nach Erstzulassung fällig, die nächste nach zwei Jahren und anschließend jedes Jahr. Die Überprüfung kann frühestens einen Monat vor, muss jedoch spätestens zum Ende des vierten Monats nach dem auf der Plakette vermerkten Monat erfolgen. Für die Einhaltung der Fristen und die Kosten der Begutachtung ist der Fahrzeughalter verantwortlich – qualifizierte Werkstätten und Angebote für die Begutachtung finden Sie auf autoservice.com.
Besonderheiten Begutachtung